Der 1. Mord - Women's Murder Club - - Thriller

von: James Patterson

Blanvalet, 2011

ISBN: 9783641062736 , 352 Seiten

Format: ePUB

Kopierschutz: Wasserzeichen

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Preis: 7,99 EUR

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Mehr zum Inhalt

Der 1. Mord - Women's Murder Club - - Thriller


 

"Vierter Teil Die ganze Wahrheit (S. 304-305)

96

Am Abend nach der Anklageerhebung gegen Jenks hatte Chief Mercer durch einen seiner reichen Freunde die VIP-Loge im PacBell-Stadion bekommen. Er lud ein paar von uns zum Spiel der Giants ein, darunter Raleigh, mich und Cheery. Es war ein warmer Sommerabend. Sie spielten gegen die Cardinals. Mein Vater wäre entzückt gewesen. Eigentlich wollte ich nicht gehen, weil ich nicht als der Cop zur Schau gestellt werden wollte, der Jenks gefasst hatte, aber Mercer bestand darauf. Außerdem spielte Mark McGwire mit, daher zog ich eine Windjacke an und fuhr mit. Den ganzen Abend lang warfen Chris und ich uns heimliche Blicke zu. In der Loge herrschte eine besondere Energie, ein glühender Ring nur um ihn und mich.

Das Spiel war Hintergrundgeräusch. Im dritten Inning schlug Mighty Mac einen Ball gegen Gardner, der außer Sicht beinahe in der Bucht gelandet wäre. Das Stadion jubelte wie verrückt, sogar für einen der Cardinals. Im vierten erzielte Barry Bonds den Ausgleich mit einem eigenen Schlag. Chris und ich waren nicht imstande, die Augen voneinander zu lassen. Wir hatten die Beine auf denselben Stuhl gelegt, wie Schulkinder, und ab und zu berührten sich unsere Waden. Mein Gott, das war toller als das Baseballspiel. Schließlich zwinkerte er mir zu. »Willst du was trinken?«, fragte er.

Er ging zur Kühlbox mit den Getränken, die oberhalb der Sitze stand, und ich folgte ihm. Die anderen schauten sich nicht um. Sobald wir außer Sicht waren, legte er die Hände auf meine Schenkel und küsste mich. Mir war, als ginge ich in Flammen auf. »Willst du noch bleiben?« »Ich hab noch Bier«, scherzte ich. Seine Hände streiften die Seiten meiner Brüste. Ich begann zu zittern. Sanfte Hände. Mein Atem wurde schneller. Auf meinem Nacken erschienen feine Schweißtröpfchen. Wieder küsste Chris mich.

Er zog mich an sich, und ich spürte den Herzschlag zwischen uns. Ich wusste nicht, ob es seiner oder meiner war. »Ich kann nicht warten«, sagte er. »Okay, hauen wir ab.« »Nein.« Er schüttelte den Kopf. »Ich meinte, ich kann nicht warten.« »O Gott«, stieß ich hervor. Mein ganzer Körper war bis zum Siedepunkt erhitzt. Ich schaute zu Cheery und den beiden Mill-Valley-Typen hinab. Das ist doch verrückt, Lindsay. Aber in letzter Zeit war alles verrückt gewesen, die Dinge hatten sich überstürzt, waren außer Kontrolle geraten."